<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Gesellschaft on Commentathor</title><link>https://commentathor.de/categories/gesellschaft/</link><description>Recent content in Gesellschaft on Commentathor</description><generator>Hugo</generator><language>de</language><copyright>Thorsten Schwesig</copyright><lastBuildDate>Thu, 02 Apr 2026 00:00:00 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://commentathor.de/categories/gesellschaft/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Verantwortung by Design: Wie Haftung unsichtbar wird — Plausible Deniability by Design</title><link>https://commentathor.de/posts/verantwortung-by-design/</link><pubDate>Thu, 02 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://commentathor.de/posts/verantwortung-by-design/</guid><description>&lt;p>&lt;em>&lt;a href="https://commentathor.de/posts/plausible-deniability-by-design">Read this in English&lt;/a>&lt;/em>&lt;/p>
&lt;h3 id="human-in-the-loop-ist-das-neue-ich-habe-die-terms-and-conditions-gelesen">Human in the Loop ist das neue &amp;ldquo;Ich habe die Terms and Conditions gelesen.&amp;rdquo;&lt;/h3>
&lt;p>Es gibt ein kleines Ritual, das sich am Ende fast jeder Software-Installation und jeder Web-Registrierung wiederholt. Fast jeder hat daran teilgenommen. Fast niemand hat es ehrlich vollzogen. Du setzt den Haken. Du klickst auf Akzeptieren. Irgendwo in einer Rechtsabteilung gilt ein Kästchen als abgehakt. Verantwortung wurde übertragen. Du hast zugestimmt. Was danach passiert, ist, in einem sehr spezifischen und sehr nützlichen Sinne, dein Problem.&lt;/p></description></item><item><title>AI nimmt dir nicht die Arbeit ab.</title><link>https://commentathor.de/posts/ai-keine-grenzen-mehr/</link><pubDate>Tue, 31 Mar 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://commentathor.de/posts/ai-keine-grenzen-mehr/</guid><description>&lt;h3 id="sie-zeigt-dir-nur-wie-unendlich-viel-arbeit-möglich-wäre">Sie zeigt dir nur, wie unendlich viel Arbeit möglich wäre.&lt;/h3>
&lt;p>&lt;em>&lt;a href="https://commentathor.de/posts/ai-doesnt-remove-work">Read this in English&lt;/a>&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>Es gibt gerade diese beruhigende Geschichte: AI macht uns produktiver, spart Zeit und befreit uns von Arbeit. Das ist die offizielle Version. Die inoffizielle ist deutlich weniger angenehm: Viele Menschen arbeiten mehr als vorher. Nicht weil sie müssen. Weil sie es können.&lt;/p>
&lt;p>Früher war Arbeit durch Dinge begrenzt, die niemand wirklich mochte, die aber erstaunlich hilfreich waren: Zeit, Reibung, Komplexität. Diese Dinge waren keine Fehler im System, sondern eine Art eingebauter Schutzmechanismus. Sie haben dich gezwungen, irgendwann aufzuhören. Irgendwann war der Punkt erreicht, an dem der Aufwand einfach nicht mehr gerechtfertigt war. „Gut genug&amp;quot; war keine Philosophie, sondern eine Notwendigkeit.&lt;/p></description></item><item><title>AI frisst nicht nur Jobs. Sie frisst den Karrierepfad.</title><link>https://commentathor.de/posts/ai-frisst-den-karrierepfad/</link><pubDate>Mon, 30 Mar 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://commentathor.de/posts/ai-frisst-den-karrierepfad/</guid><description>&lt;p>&lt;em>&lt;a href="https://commentathor.de/posts/ai-eats-career-path">Read this in English&lt;/a>&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>Es gibt eine bequeme Lüge in der Tech-Welt.&lt;/p>
&lt;p>Dass AI uns produktiver macht.
Dass sie uns Arbeit abnimmt.
Dass sie uns freispielt für die „wichtigen Dinge&amp;quot;.&lt;/p>
&lt;p>Das stimmt.&lt;/p>
&lt;p>Und gleichzeitig stimmt etwas viel Unangenehmeres:&lt;/p>
&lt;p>&lt;strong>AI frisst gerade den Weg, auf dem wir überhaupt erst kompetent werden.&lt;/strong>&lt;/p>
&lt;hr>
&lt;h2 id="entwickler-dachten-immer-sie-stehen-außerhalb-des-problems">Entwickler dachten immer, sie stehen außerhalb des Problems&lt;/h2>
&lt;p>Jahrzehntelang war die Rolle klar verteilt.&lt;/p>
&lt;p>Entwickler bauen Systeme.
Andere verlieren Jobs.&lt;/p></description></item><item><title>Salto mortale rückwärts</title><link>https://commentathor.de/posts/empfaengerpruefung-rueckwaertsgang/</link><pubDate>Mon, 13 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://commentathor.de/posts/empfaengerpruefung-rueckwaertsgang/</guid><description>&lt;p>&lt;img src="https://commentathor.de/images/saltoMortaleRueckwaerts.png" alt="Salto Mortale Rückwärts">&lt;/p>
&lt;h2 id="salto-mortale-rückwärts">Salto mortale rückwärts&lt;/h2>
&lt;h3 id="oder-wie-banken-das-prüfen-wiederentdecken">oder: Wie Banken das Prüfen wiederentdecken&lt;/h3>
&lt;p>Also mal ehrlich:
Wenn man sich anschaut, was die Banken gerade machen, dann fragt man sich schon, ob da jemand einfach die alten Akten von 1998 aus dem Keller geholt hat.
„Empfängerprüfung&amp;quot; heißt das jetzt wieder. Klingt modern, ist aber ungefähr so neu wie das Faxgerät in einer deutschen Arztpraxis.&lt;/p>
&lt;p>Früher, also damals, als man noch Überweisungsträger mit Kugelschreiber ausfüllte, wusste die Bank noch, wer Müller und wer Meier ist.
Da hat der Mensch hinter&amp;rsquo;m Schalter noch geguckt, ob die Kontonummer auch wirklich zu dem passt, der da draufsteht.
Heute: „IBAN stimmt? Na dann viel Spaß in Litauen.&amp;quot;&lt;/p></description></item></channel></rss>